Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 7. Juli 2026

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „Monteo" (nachfolgend „Software" oder „Dienst") zwischen

Monteo, Inhaberin Svetlana Rother, Ordensweg 24, 44309 Dortmund (nachfolgend „Anbieter", „wir")

und dem Kunden (nachfolgend „Kunde", „Sie").

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind vom Vertragsschluss ausgeschlossen. Mit der Bestellung bestätigt der Kunde, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Unsere AGB gelten auch dann ausschließlich, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringen.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Monteo ist eine webbasierte Software (Software as a Service) für Handwerksbetriebe zur Auftragsverwaltung, Einsatzplanung, Dokumentation und Rechnungsstellung. Der Anbieter stellt dem Kunden die jeweils aktuelle Version der Software für die Dauer des Vertrags über das Internet zur Nutzung bereit.

Der Zugriff erfolgt über ein dem Kunden zugeordnetes Portal, das unter einer eigenen Subdomain (z. B. ihrbetrieb.meinmonteo.de) erreichbar ist. Gegenstand des Vertrags ist ausschließlich die zeitlich begrenzte Nutzung der Software; ein Erwerb der Software oder ein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes besteht nicht.

Maßgeblich für den Funktionsumfang ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Leistungsbeschreibung auf unserer Website. Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln, an den technischen Fortschritt anzupassen und um Funktionen zu erweitern, solange der vertraglich geschuldete Leistungsumfang dadurch nicht wesentlich eingeschränkt wird.

3. Vertragsschluss

Die Darstellung der Software und der Tarife auf unserer Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Durch Abschluss des Bestellvorgangs (Auswahl von Tarif, Nutzeranzahl und Abrechnungsintervall sowie Bestätigung der Bestellung im Bezahlprozess) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab.

Der Vertrag kommt mit unserer Bestätigung, spätestens jedoch mit der Bereitstellung des Zugangs zum Portal zustande. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über unseren Zahlungsdienstleister Stripe.

4. Kostenlose Testphase

Der Anbieter bietet eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ab Bereitstellung des Zugangs an. Innerhalb der Testphase kann der Kunde den Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Kosten kündigen.

Wird der Vertrag nicht bis zum Ende der Testphase gekündigt, geht das Nutzungsverhältnis automatisch in das kostenpflichtige Abonnement zu den bei Bestellung gewählten Konditionen über. Ein Anspruch auf mehrere aufeinanderfolgende oder wiederholte Testphasen besteht nicht.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

Die Abrechnung erfolgt pro Nutzer (Monteure und Büro) auf Basis der bei Bestellung gewählten Nutzeranzahl. Es gilt eine Mindestnutzeranzahl gemäß der jeweils gültigen Preisübersicht auf unserer Website. Optionale Zusatzleistungen (z. B. der KI-Assistent) werden gesondert berechnet.

Alle Preise verstehen sich netto in Euro zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer. Je nach gewähltem Intervall wird das Entgelt monatlich oder jährlich im Voraus fällig. Das Entgelt wird zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums über den vom Kunden hinterlegten Zahlungsweg bei Stripe eingezogen.

Ändert der Kunde während der Laufzeit die Nutzeranzahl oder den Leistungsumfang, wird das Entgelt ab dem folgenden Abrechnungszeitraum entsprechend angepasst.

Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug oder scheitert der Einzug, ist der Anbieter nach erfolgloser Zahlungsaufforderung berechtigt, den Zugang zum Portal vorübergehend zu sperren. Der Zahlungsanspruch bleibt hiervon unberührt. Der Anbieter ist berechtigt, die Preise für künftige Abrechnungszeiträume anzupassen; eine Preisänderung wird dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Ist der Kunde mit der Preisänderung nicht einverstanden, kann er den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen.

6. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Bei monatlicher Abrechnung ist er zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats kündbar. Bei jährlicher Abrechnung ist er zum Ende der jeweiligen Jahreslaufzeit kündbar; kündigt keine Partei, verlängert sich der Vertrag um jeweils einen weiteren Abrechnungszeitraum.

Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail an hello@meinmonteo.de) und ist – soweit angeboten – auch über die Verwaltungsfunktion im Portal möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei erheblichem Zahlungsverzug oder einem schwerwiegenden Verstoß des Kunden gegen die Pflichten aus Ziffer 8 vor.

7. Bereitstellung, Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Software. Die Server werden in Deutschland betrieben. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit von 100 % kann nicht gewährleistet werden, insbesondere nicht bei Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z. B. höhere Gewalt, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen oder Vorleistungen Dritter).

Der Anbieter ist berechtigt, notwendige Wartungs-, Sicherheits- und Aktualisierungs- arbeiten durchzuführen. Planbare Wartungsarbeiten, die die Verfügbarkeit beeinträchtigen, werden nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten gelegt und dem Kunden, soweit zumutbar, vorab angekündigt.

8. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten, vor dem Zugriff Dritter zu schützen und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für einen Missbrauch bestehen. Der Kunde ist für alle Handlungen verantwortlich, die über seine Zugänge vorgenommen werden.

Der Kunde verpflichtet sich, die Software nur im Rahmen der geltenden Gesetze und dieser AGB zu nutzen. Er ist allein verantwortlich für die von ihm eingestellten Inhalte und Daten sowie dafür, dass er über die erforderlichen Rechte an diesen Inhalten verfügt und keine Rechte Dritter verletzt. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden beruhen.

9. Nutzungsrechte

Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Software im vereinbarten Umfang für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen. Mit Beendigung des Vertrags erlischt dieses Nutzungsrecht.

10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Einzelheiten zur Verarbeitung im Zusammenhang mit der Website ergeben sich aus unserer Datenschutzerklärung.

Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Der Kunde bleibt für die von ihm in der Software verarbeiteten personenbezogenen Daten datenschutzrechtlich Verantwortlicher.

11. Datenexport bei Vertragsende

Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, seine Daten vor Vertragsende zu exportieren bzw. zu sichern. Der Anbieter stellt hierfür für einen angemessenen Zeitraum vor und nach Vertragsende eine Export- oder Abrufmöglichkeit bereit. Nach Ablauf einer Frist von 30 Tagen nach Vertragsende ist der Anbieter berechtigt und – vorbehaltlich gesetzlicher Aufbewahrungspflichten – verpflichtet, die Daten des Kunden zu löschen.

12. Gewährleistung und Haftung

Der Anbieter gewährleistet die vertragsgemäße Nutzbarkeit der Software. Unwesentliche Beeinträchtigungen der Nutzbarkeit begründen keine Gewährleistungsansprüche. Der Kunde hat Mängel unverzüglich in nachvollziehbarer Form anzuzeigen.

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, und im Umfang einer übernommenen Garantie.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur insoweit, als der Kunde seiner Pflicht zur regelmäßigen und dem Risiko angemessenen Datensicherung nachgekommen ist; die Haftung ist auf den Aufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer Sicherung zur Wiederherstellung der Daten erforderlich gewesen wäre.

13. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigem Grund (z. B. geänderte Rechtslage, höchstrichterliche Rechtsprechung, Erweiterung des Leistungsangebots) erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird der Kunde in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen.

14. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – Dortmund.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.